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Querfeldein über den Golfplatz 

-bm- Coesfeld  

Nach einem sinngemäßen Filmzitat („Tin Cup“) sind Sex und Golf die einzigen Dinge, bei denen man auch dann Spaß haben kann, wenn man sie nicht richtig beherrscht.

Gilt die erstgenannte Beschäftigung auf einem Golfplatz als eher untypische und daher nur selten anzutreffende Verhaltensweise, so haben die Teilnehmer jedenfalls Spaß beim alljährlichen Querfeldeinturnier auf der Anlage des GLC Coesfeld.

Was über‘s Jahr streng verboten ist, hier war  es nach dem offiziellen Ende der Golfsaison erlaubt. So stellt z.B. das Putten mit dem Vorschlaghammer an den Turnierteilnehmer ungewohnte Anforderungen. Nachdenklich, ja depressiv kann man allerdings werden, wenn man auf diese Weise besser spielt als mit normaler Golfausrüstung…

Aber selbst wenn man mit „Götterschlägen“ verwöhnt worden wäre, so war letztendlich für den Turniersieg allein entscheidend, ob man an diesem Tag mit Fortuna im Bunde war, denn in diesem Jahr war das Querfeldeinturnier als Glücksspiel organisiert worden.

Wer an Bahn 1 auf rouge gesetzt hatte, mußte den besagten Gummischläger schwingen, während die schwarze Karte freie Schlägerwahl bedeutete. An einer anderen Bahn wurde am Abschlag um den Schlägertyp geknobelt. Hingegen wäre dem Berichterstatter, hätte er denn teilgenommen, die Aufgabe an Bahn 2 durchaus entgegengekommen: hier mußte  nach dem kürzesten Abschlag weitergespielt werden.

Mehr Qual als Reiz des Querfeldeinturnieres lag indes darin, Grüns anspielen zu müssen, die von den Greenkeepern eigens für diesen Wettbewerb entweder nahe am Wasser oder an einem Bunker angelegt worden waren. Wenn dann auch noch in einen am Boden liegenden Autoreifen gespielt werden mußte, war man schon versucht, stattdessen mit der eingangs erwähnten anderen Alternative zu liebäugeln...  

Zu guter Letzt wurde (selbstredend unangekündigt) auch die Spielvorgabe jedes Teams durch  ein Roulette ermittelt, so daß manch einer der Spieler darüber nachdachte, ob die oft zitierte Wechselwirkung  vom Glück im Spiel und Pech in der Liebe tatsächlich richtig sein könnte.

Hier sind Siegerteam und  Plazierte des erlaubten Glücksspieles:

1. 13 Nettoschläge: Ralf Schöndorf, Alexander Marx, Anneliese Mühlbauer, Jürgen Feldsmann

2. 18 Nettoschläge: Jutta Eilermann, Lukas Lerch, Mariola Schröer, Jörg Schäfer

3. 20 Nettoschläge: Dr. Detlef Langheim, Hubert Berks, Brigitte Wesseling 


Nach Saisonende Masterpreis im GLC 

 -bm- Coesfeld  

Zwar ist die Golfanlage des GLC Coesfeld ganzjährig bespielbar, doch fand die offizielle Golfsaison 2008, welche regenbedingt erst Mitte April beginnen konnte, mit der Austragung des Masterpreises als letztem vorgabewirksamen Wochenendturnier ihren Abschluß.

Bereits jetzt kann sich aber der sportliche Ertrag des vergangenen  Golfhalbjahres beim Golf- und Landclub Coesfeld  sehen lassen:

4.403 Golfspieler nahmen an den Turnieren teil, davon verbesserten 480 ihr Handicap.

Die spektakulärsten Unterspielungen erzielten Tobias Schulte (15 J.; von 32,7 auf 16,4), Nina Papenberg (von 32,7 auf 18,7) und Marco David (von 25,8 auf 15,4). 

Zwei Golfern (Rudi Damhus und Werner Haferkamp) gelang jeweils ein hole-in-one, also ein Schlag vom Abschlag direkt ins Loch.

Krönender Abschluß waren die Aufstiege der 1. Seniorenmannschaft und der Jungsenioren in die nächsthöhere Liga.

Wer in der laufenden Golfsaison  die „Mühen der Ebene“ erfolgreich überwunden und bei den Turnieren jeweils einen der drei vorderen Plätze errungen hatte, erwarb zugleich die Teilnahmeberechtigung für das Spiel um den Masterpreis - man bewegte sich bei diesem Turnier der Sieger also „unter seinesgleichen“.

Wenn auch die Elite beim Masterpreis antrat, so waren gleichwohl die mentalen Bedingungen nach Saisonabschluß  nicht leichter geworden: mit ihren Ergebnissen hatten die Teilnehmer dieses Turnieres in den vergangenen Monaten Hlbjahres zwar ihre persönlichen Zielvorgaben zumeist erreicht, doch nähert  sich auch die Motivation, ein gutes Ergebnis zu erzielen, der Winterruhe. So wird sich jeder Spieler am 1. Abschlag gewünscht haben, der Dreiklang aus guten Wetterverhältnissen, Können und Glück möge sich auch bei diesem letzten vorgabewirksamen Turnier des Jahres 2008 einstellen, denn  Siege im Golfsport werden selten auf Abruf erspielt.

Das Hoch „Hagen“ bescherte den Teilnehmern zwar diesiges und kein sonniges, aber niederschlagsfreies Wetter, also alles in allem jahreszeitlich erträgliche Spielbedingungen.

Sieger des Masterpreises wurde Maximilian Schulte, bester Spieler des Jahres 2008 Tobias Schulte.

Sieger Brutto (ohne Berücksichtigung des persönlichen Handicaps):

Damen:

1. Margret Helmer 23 Bruttopunkte;

2. Heidi Thesing 22

Herren:

1. Maximilian Schulte 26 Bruttopunkte;

2. Dirk Trimpe 25; Wolfgang Brinkmann 25

Sieger Netto Klasse A (Handicap 0-15):

1. Walter Kärcher 38 Nettopunkte;

2. Marco David 37;

3. Ralf Matschke 35  

Sieger Netto Klasse B (Handicap 16-22):

1. Volker Stippel 41 Nettopunkte;

2. Annette Schulze-Eliab 37;

3. Karl Brockmann 36

Sieger Netto Klasse C (Handicap 23-54):

1. Udo Kuhlmann 48 Nettopunkte;

2. Jörg Schäfer 39;

3. Tim Haselhoff 38

  

Mastersieger Maximilian Schulte (vorne 4. v.r.),

Tobias Schulte bester Spieler des Jahres (vorne 2.v. r.) 


Turnier der Clubgastronomie 

-bm- Coesfeld 

Wenn ein Golfspieler nach den wesentlichen Einrichtungen eines Golfclubs gefragt würde, müßte er auch die Clubgastronomie nennen. Für die einen bietet sie nach gelungenem Spiel die Möglichkeit, im Überschwang der Gefühle den eigenen, gequält-geduldig zuhörenden  Mitspielern sein Spiel noch einmal in allen Einzelheiten darzustellen, für die anderen ist sie eine Stätte des Trostes, an der mit kulinarischen  Mitteln das Vergessen gesucht wird.

Das von Lody Didi und Velio Pifferi mit ihrem Team im GLC geführte, auch für die Öffentlichkeit zugängliche, „Restaurant am Golfplatz“ bietet dazu die besten Voraussetzungen. In der heimatverbundenen Architektur eines Fachwerkhauses werden mediterrane Köstlichkeiten dargeboten, angereichert durch regionale Kuchenspezialitäten. 

Die Clubgastronomie wird aber nicht nur von Mitgliedern und Gastspielern geschätzt, sondern wurde auch von radfahrenden Ausflüglern als willkommene „Raststätte“ entdeckt.

Es ist also kaum zu glauben, wenn die Altvorderen von den wildromantischen Anfangszeiten des Clubs erzählen, als in einem Bauwagen die mitgebrachten Kuchen verzehrt wurden und Flaschenbier zum Gipfel des Genusses zählte.

Um so verführerischer ist die Betreuung bei diesem Turnier, weil die Restaurantbetreiber für die Teilnehmer Frühstück, Rundenverpflegung, Nachmittagskaffee und das  abendliche 3-Gänge-Menu bereiteten.

Daß sich offenbar mit gut gefülltem Bauch auch gut Golf spielen läßt, bewiesen 96 Teilnehmer mit 9 Handicap-Unterspielungen.

Es versteht sich fast von selbst, daß als Siegerpreise Präsentkörbe mit italienischen Spezialitäten vergeben wurden.Hier die Turnierergebnisse:

Sieger Brutto (ohne Berücksichtigung des persönlichen Handicaps):

1. Ralf Matschke 29 Bruttopunkte

2. Wolfgang Brinkmann 27

3. Werner Haferkamp 26

Sieger Netto Klasse A (Handicap 0-18):

1. Marco David 38 Stableford-Punkte

2. Lars Kallwitz 36

3. Hans Thier 36

Sieger Netto Klasse B (Handicap 19-26):

1. Jörg Wenningmann 40 Stableford-Punkte

2. Nina Papenberg 38

3. Margarethe Bieker 38

Sieger Netto Klasse C (Handicap 27-54):

1. Stefanie Riße 36 Stableford-Punkte

2. Marion Haversath 

3. Maria Matschke 35

     

 

 

 

 

 

 

Turniersieger Ralf Matschke (Bildmitte),

umrahmt von dem Gastronomiepaar Lody Didi und Velio Pifferi                                                       

                                      
           Europäisches Turnier der GSG im Golfclub Coesfeld 

Ein  Hauch des Augusta National Golf Clubs, Veranstalter des legendären US-Masters in Georgia, wehte drei Tage lang über Felder, Fluren, Spielbahnen und  Clubhaus des Golfclubs Coesfeld, denn jeweils nach Spielende trug eine Gruppe der Spieler einheitlich dunkelgrüne Jacketts.

Es handelte sich aber weder um ehemalige, mit einem grünen Sakko geehrte  Sieger des US-Masters  und auch nicht um Pensionäre der GSG-Antiterrorismuseinheit unserer  Bundespolizei, sondern um die aus Deutschland teilnehmenden Mitglieder der 1957 in Krefeld gegründeten Sektion der  Golf Senioren Gesellschaft (GSG). 

Mit ihren Kollegen aus den Benelux-Ländern sowie Dänemark und Frankreich wurde  auf der Anlage des GLC ein Sechs-Länder-Turnier ausgetragen, will doch die GSG nach ihrer Satzung „die sportliche und freundschaftliche Verbindung innerhalb und außerhalb der deutschen Golf-Senioren fördern und pflegen“.

Für den GLC bedeutete die erstmalige Ausrichtung dieses internationalen Turnieres bei einer Auswahl von 684 Golfplätzen in Deutschland eine ehrenvolle Aufgabe. 

Daß die Mitglieder der GSG mit einem Mindestalter von 55 Jahren gutes Golf spielen würden, konnte nicht überraschen, denn eine der Mitgliedschaftsvoraussetzungen der GSG besteht aus der  Erfüllung einer Stammvorgabe von zur Zeit 20,4.

Jede Nation stellte 12 Spieler, so daß 72 Teilnehmer nach einem Vorspieltag an 2 Tagen insgesamt je 36 Bahnen spielen mußten. Die acht besten Ergebnisse eines Spieltages wurden dann für die jeweilige Nation gewertet. Entschieden wurde das Turnier nach den Nettoergebnissen der Mannschaften.  

Am ersten Turniertag führte die deutsche Mannschaft mit 236 Nettopunkten knapp vor Frankeich (232), mußte sich aber am 2. Tag und im Gesamtergebnis dem französischen Team geschlagen geben, wobei die Plazierungen äußerst knapp entschieden wurden.

Am Ende des Turnieres dankte Jürgen M. Vogel, Präsident der GSG, insbesondere der Geschäftsführerin des GLC, Maria Kruse, und dem „Restaurant am Golfplatz“ für die vorbildliche Organisation und Betreuung. 

Ergebnis Mannschaft (Stableford-Punkte 1. Tag; 2. Tag; Gesamt):

1. Frankreich (232; 230; 462)

2. Deutschland (236; 214; 450)

3. Niederlande (223; 226; 449)

4. Luxemburg (212; 236; 448)

5. Belgien (229; 218; 447)

6. Dänemark (228; 214; 442)

Einzelsieger 1. Tag:

Joep Winters (Niederlande), 35 Stableford-Punkte

Einzelsieger 2. Tag:

Wolfgang Baertz (Luxemburg), 37 Stableford-Punkte  

  

Pierre Steenbrink (stehend 4. v. l.) mit dem Siegerpokal „Archibald“

und der französischen Mannschaft, r. daneben Jürgen M. Vogel, Präsident der deutschen GSG                                                                              


              Golfdamen unter sich beim Sparkassen-Cup

 -bm-  Coesfeld 

Es kann als ein später Sieg der Aufklärung betrachtet werden, daß gegen jahrzehntelangen Widerstand der Golfclubs aus dem englischsprachigen Raum („no dogs, no ladies!“) auch den Damen der Weg zur aktiven Mitgliedschaft in Golfclubs eröffnet wurde, von einigen Vereinen im Bibelgürtel der USA einmal abgesehen.

Die unterschiedlichen Kräfteverhältnisse zwischen Mann und  Frau wurden zwar fairerweise dadurch auszugleichen versucht, daß die Spielbahnen für die Damen kürzer sind. 

Mit der überfälligen Gleichbehandlung konnten jedoch dankenswerterweise zugleich Wissenslücken derjenigen geschlossen werden, die mit dem Begriff „Ästhetik im Sport“ nichts anzufangen wußten. 

So wurde auch im Rahmen der regelmäßig dienstags ausgetragenen Damenturniere beim diesjährigen Sparkassen-Cup im Golf- und Landclub Coesfeld wieder einmal von den Damen mit Eleganz und Anmut demonstriert, daß im Golfsport weniger die Kraft als die Beherrschung der Bewegungsabläufe beim Schwung entscheidend für den Erfolg sind. Mit dieser Erkenntnis können sich manche  Herren erst spät oder vielleicht gar nicht abfinden. Denjenigen von Ihnen, deren Frauen sogar ein besseres Handicap besitzen, weil sie in schwierigen Lagen grundsätzlich den Kopf benutzen, bevor sie zuschlagen, bleibt nur der Weg, sich ggf. beim Golf-Club Bensheim e. V. zum alljährlichen „Turnier der armen Schweine“ anzumelden. Dort können sie ungestört über die vermeintliche Benachteiligung klagen, daß Damen wegen ihrer meist geringeren Körpergröße doch viel besser unter Bäumen, Gebüsch und herunterhängenden Zweigen herausspielen können...Der Sparkassen-Cup gehört seit 1992 zum Sponsorenprogramm der Sparkasse Westmünsterland, die sich auch die Förderung des Damensports zum Ziel gesetzt hat.Schon wegen der großzügigen Auslobung von Sieger- und Sonderpreisen  wird dieser Turniertermin von den Damen auch im Falle leichter Erkrankung nicht versäumt.

Hier die Ergebnisse:

Sieger Brutto (ohne Berücksichtigung des persönlichen Handicaps):

1.Ursula Brockmann 23 Bruttopunkte;

2. Gabriele Frenzel 22 

Sieger Netto Klasse A (Handicap 0-25):

1. Corinna Benson 38 Stableford-Punkte;

2. Ingrid Mosblech 34:

3. Helga Döker 33  

Sieger Netto Klasse B (Handicap 26-32:

1. Renate Grembowicz 38 Stableford-Punkte;

2. Christa Bramhoff 34;

3. Marianne Gabriel 34   

Sieger Netto Klasse C (Handicap 33-54):

1. Marilyn-Patricia Malinowski 45 Stableford-Punkte;

2. Elke Lerch 42;

3. Helga Bräuer 38  

Nearest to the pin (Bahn 10)

Waltraut Schroff 4,20 m 

Longest Drive (Bahn 9)

Corinna Benson 190 m   n   

1. v. l. Bettina Kerkhoff (Sparkasse Westmünsterland), 6. v. l. Bruttosiegerin Ursula Brockmann, 8. v. l. Cup-Gewinnerin Corinna Benson

            

Einzelclubmeisterschaften im GLC

 -bm- Coesfeld  

Die größten natürlichen Feinde des Golfsports, Regen und Hitze, waren durch glückliche Fügung fast gänzlich ausgeblieben – passable Bedingungen also für den Höhepunkt der Golfsaison, die  Einzelclubmeisterschaften.  

Es galt, die 18-Loch-Anlage insgesamt dreimal an zwei Tagen zu spielen; die Senioren durften sich mit 2 Runden begnügen.

Wie bei jedem Meisterschaftsspiel, mußte jeweils von den weiß (Herren) bzw. schwarz (Damen) markierten Championsabschlägen gestartet werden, so daß von den Wettkampfteilnehmern die maximalen Bahnlängen zu bewältigen waren (Herren 6.290 m, Damen 5.428 m).  

Rechtzeitig vor Turnierbeginn waren auch die hochstehenden, mit „roughs“ bezeichneten Grasflächen, vollständig gemäht worden. Der GLC erfüllt mit dieser zeitlich bewußt verzögerten Pflege von Teilflächen Auflagen des Landschaftspflegerischen Begleitplanes zum Erhalt und Schutz der heimischen Fauna. Um die Gelege von Bodenbrütern (u. a. Feldlerche, Braunkehlchen, Rebhühner, Enten, Wasserhühner) zu schonen, bleiben daher bestimmte Bereiche der Golfanlage bis Ende Juli unberührt. Auf diese Weise ist zur Freude der  Spieler und Tierschützer der Golfplatz über die Jahre zu einer Heimstatt für eine erstaunliche Artenvielfalt geworden. 

Mit der späten Heuernte  waren also gute Voraussetzungen geschaffen für ein „schönes Spiel“, das sich Golfer stets vor einer Runde gegenseitig wünschen. 

Doch nicht ohne Grund zählen Golf und Fußball zu den unberechenbaren Sportarten. Denn welcher Golfer hat nicht schon die kleinen Dramen zwischen dem Abschlag der Bahn 1 und dem Grün der Bahn 18 durchlitten: da landet der Abschlag an unerwünschtem Ort, schießen Annäherungsschläge über das Grün hinaus, werden vermeintlich „todsichere“ Putts doch nicht eingelocht. 

Diese Erfahrungen sind an normalen Turniertagen entmutigend genug - bei singulären Jahresereignissen  wie  Clubmeisterschaften mit unwiederbringlichen Siegchancen können sie nur als schicksalhafter Verlauf hingenommen werden.  

Wer also die „Mühen der Ebene“ mit Können und Glück am besten bezwungen hatte, war einer Meisterschaft würdig, wie die nachfolgenden Ergebnisse zeigen. 

Sieger Brutto (ohne Berücksichtigung des persönlichen Handicaps):

Herren:

1.      Meinrad Kamuf 253 Bruttoschläge

2.      Maximilian Schulte 261

3.      Jan Ewertz 263

Damen:

1.      Dr. Nicola Zwernemann-Nellen 250 Bruttoschläge;

2.      Nadine Ewertz 259

Seniorinnen/Senioren: Herren:

1.      Wolfgang Brinkmann 169 Bruttoschläge

2.       Bernd Weßling 171      

Damen:

1.      Heidi Thesing 173 Bruttoschläge

2.      Margret Helmer 180

Sieger Netto:

1.      Marco David 216 Nettoschläge

2.      Peter Sprey 218

3.      Jörg Wenningmann 221

4.      Nina Papenberg 222

Seniorinnen/Senioren:

1.      Margret Ehrhardt 137 Nettoschläge

2.      Bernhard Lablans 138

3.      Marianne Büning 144  

 

Die Bruttosieger/-innen: Meinrad Kamuf, Dr. Nicola Zwernemann-Nellen (knieend 1. und 2. v. l.),

Wolfgang Brinkmann, Heidi Thesing (stehend 3. und 5. v. l.)                                                               


                  Präsident ruft – und Golfer kommen

Sieg für Werner Haferkamp – 100 Teilnehmer kämpften um den Sieg 

-bm- Coesfeld  

Es ist in der Tat der Cup des Präsidenten, und zwar der gegenständlich zweite Pokal, um den zum neunzehnten Mal im GLC gespielt wurde.

Der erste, von dem Gründungspräsidenten Dr. Alexander Thoneick 1990 gestiftete Cup, war nämlich nach dreimaligem Gewinn in Folge in den Besitz von Dr. Nicola Zwernemann-Nellen übergegangen.

Der nachfolgende  Präsident Diether Kraus sorgte 1996 mit seinem Wanderpokal für eine Fortsetzung dieses Turnieres.

Unvergessen ist der Cup-Wettbewerb anläßlich der Eröffnung der 18-Loch-Anlage 1998, als 170 (!) Teilnehmer bei unwetterartigem Regen, der letztendlich nur eine Wertung von 12 Bahnen erlaubte, um den Sieg kämpften und anschließend bis in die Morgenstunden gefeiert wurde.

Der seit 2007 amtierende Präsident Ulrich Bock wird sich so bald über seine Stiftungsgabe keine Gedanken machen müssen, weil mit Werner Haferkamp ein neuer Name in die Siegerliste aufgenommen wurde.

Obwohl der Präsidenten-Cup 2008  in die Sommerferien fiel, erwiesen dennoch 100 Damen und Herren aller Altersgruppen durch ihre aktive Turnierteilnahme dem Präsidenten die Ehre, gewiß auch als Anerkennung seiner ehrenamtlichen Tätigkeit für den GLC, die er neben seinem terminüberfüllten Architektenberuf leistet. Im Grunde müßte es einen Cup für den Präsidenten geben!

Traditionell ist alljährlich der Präsidenten-Cup mit einem bestimmten Anliegen verbunden. In diesem Jahr erhielten die Sieger Trainingsgutscheine der Golfschule Coesfeld mit ihren Head Pros Will Jaspers und Edwin Reinhard sowie aktuelle Photos der Golfanlage in entsprechend gravierten Bilderrahmen.Auch die Ergebnisse waren „präsidiabel“: es gab 13 Unterspielungen mit überragenden Rundenergebnissen: 

Sieger Brutto (ohne Berücksichtigung des persönlichen Handicaps):

1. Werner Haferkamp 82 Schläge;

2. Ulrich Brands 83;

3. Dr. Nikola Zwernemann-Nellen 84

Sieger Netto Klasse A (Handicap 0-19):

 1.Hildegard Schmäing 69 Nettoschläge;

2. Jörg Burghardt 71;

3. Siegfried Thesing 71

Sieger Netto Klasse B (Handicap 20-25):

1. Dr. Gero Hengst 49 Stableford-Punkte;

2. Diether Kraus 41;

3. Ulrike Burghardt 41

Sieger Netto Klasse C (Handicap 26-54,0):

1. Magdalene Kintrup-Schröer 43 Stableford-Punkte;

2. Andreas Tölke 42;

3. Jutta Wenningmann 36

Nearest to the pin (Bahn 10)

Damen: Kyong-Soo Leistenschneider (1,87 m)

Herren: Bernhard Lablans (2,12 m)

Longest Drive (Bahn 7)

Damen: Nadine Ewertz (198 m)

Herren: Werner Haferkamp (L.N.)    

Bildunterschrift: Bruttosieger Werner Haferkamp mit dem Präsidenten-Cup, umgeben von allen Siegern und Plazierten,

eingerahmt von Präsident Ulrich Bock (vorne links) und seinem Vorgänger Diether Kraus (vorne rechts)


Vierer-Clubmeisterschaften im GLC mit Ehepaarwertung 

-bm- Coesfeld

Mit den Vierer-Meisterschaften im Golfclub Coesfeld beginnen die bis Anfang August auszutragenden  Championsrunden.Beim „Vierer“ spielen jeweils zwei Spieler zusammen und schlagen abwechselnd den Golfball, wobei  drei Spielarten des „Vierers“ zu absolvieren sind ; entscheidend ist das gemeinsam erreichte Gesamtergebnis .Mit dieser Spielform und der Wertung als Zweiergruppe wird der Grundsatz durchbrochen, wonach jeder Golfspieler für sein individuelles Ergebnis spielt und dieses  dann auch allein zu vertreten hat. Die Vierer-Meisterschaft wird an zwei Tagen ausgespielt, und zwar 36 Bahnen am ersten und 18 Bahnen am zweiten Wettkampftag.

Für einen Nichtgolfer mag nicht recht ersichtlich sein, daß das Spiel über 36 Bahnen am ersten Tag eine Topkondition verlangt. Wenn dazu auch noch in der Sonne gespielt werden muß, überkommt die Golfer nicht etwa eine mediterrane Anmutung, sondern sie erfahren mitunter den Wandel dieses an sich lieblichen Golfplatzes zur „Hölle von Stevede“.Wie es die Bezeichnung verrät, spielen für die gesonderte Ehepaarwertung zwei angetraute Partner zusammen, ohne daß allerdings damit von vornherein ein harmonisches Zusammenwirken garantiert wäre - böse Zungen sprechen sogar vom „Scheidungsvierer“. Denn selbst dann, wenn beide in langen gemeinsamen Jahren die Kunst des Kompromisses geübt haben, lauert doch bei einem Wettbewerb über insgesamt 54 Golfbahnen an zwei Tagen aufgrund der gegenseitigen Erfolgsabhängigkeit erheblicher zwischenmenschlicher Konfliktstoff.

Sieger und Plazierte dieser Meisterschaften haben also nicht nur ihre „Schlagfertigkeit“ unter Beweis gestellt, sondern ggf. auch Geduld und Leidensfähigkeit  beispielhaft demonstriert.Vollkommen ist dann das Glück, wenn man nach der Ehepaarwertung sagen kann, sich letztendlich doch für den richtigen Partner nicht nur auf dem Golfplatz entschieden zu haben.Einer besonderen Erwähnung wert sind die im Stechen ermittelten Nettosieger Tobias Schulte und Tim Haselhoff, denn die beiden sind erst 15 bzw. 10 Jahre alt!

Hier sind die meisterlichen Ergebnisse:

Sieger Brutto (ohne Berücksichtigung des persönlichen Handicaps):

1. Dr. Nicola Zwernemann-Nellen und Wilhelm Nellen: 79, 87, 80 = 246 Bruttoschläge;

2. Nadine und Jan Ewertz: 84, 88, 82 = 254;

3. Philipp Schumacher und Dirk Trimpe: 95, 85, 75 = 255  

Sieger Netto:

1. Tobias Schulte und Tim Haselhoff: 72, 67,5, 67 = 206,5 Nettoschläge;

2. Ulrike und Jörg Burghardt: 61, 79,5, 66 = 206,5;

3. Hildegard und Bernhard Lablans: 73, 72, 62 = 207

Sieger Brutto Ehepaarwertung:

Magdalena und Meinrad Kamuf: 88, 94, 82 = 264 Bruttoschläge

   

Bruttosieger Wilhelm Nellen und Dr. Nicola Zwernemann-Nellen (unten Bildmitte),

Nettosieger Tobias Schulte und Tim Haselhoff (unten v. rechts),

Sieger Ehepaarwertung Meinrad und Magdalena Kamuf (2. Reihe 3. u. 4. v. links)                                                                                    


Ossenkopp-Cup zum zwanzigtsen Mal

 -bm- Coesfeld 

Es war Peter Ostendorf, der vor 19 Jahren den Ossenkopp-Cup als erstes Turnier des GLC mit sage und schreibe 14 Teilnehmern aus der Taufe hob und einen Silberbecher als  Ehrenpreis für den(die) Nettogewinner(in) aussetzte.

Die Teilnahmegebühr betrug seinerzeit 50,-- DM einschl. Rundenverpflegung und Abendessen, so daß die heutige Turniergebühr von 25,-- € ein Musterbeispiel an Preisstabilität darstellt.

Benannt wurde der Wettbewerb nach dem seit 1292 nachgewiesenen sog. Sekretsiegel der Stadt Coesfeld, welches seit 1497 als Wappenbild der Stadt mit einem auf goldenem Feld von vorn dargestellten roten Ochsenkopf mit goldenem Halfter und Stirnband  sowie silber-schwarzen Augen übernommen wurde.

Da zu jener Zeit der 9-Loch-Platz erst ein Jahr später eröffnet werden konnte, spielte man (je zweimal) 3 Löcher auf dem Kurzplatz des GLC, wechselte dann für die nächsten 6 Löcher auf die Golfanlage des SportSchlosses Velen  und beendete das Turnier mit 3 Löchern unter Verwendung von Leuchtbällen,  weil die einsetzende Abenddämmerung am Turniertag des 4.11.1989 eine Betrachtung der Flugbahnen normaler Golfbälle nur mit Steinadleraugen erlaubt hätte. Das abschließende Grünkohlessen fand übrigens mangels eigener Räumlichkeiten im "Jägerhof" statt.

Mag auch ein sentimentaler Rückblick auf die Anfänge des GLC erlaubt sein, so können demgegen-über die heutigen Gegebenheiten nur als geradezu paradiesisch bezeichnet werden. Nicht nur, daß die Golfanlage auf 18 wohlpräparierte Bahnen (zzgl. 6 Kurzbahnen) erweitert wurde, auch das Clubhaus mit eigener Restauration läßt einen Vergleich mit den Anfängen nicht mehr zu.

Peter Ostendorf gewann das Gründungsturnier - hier sind die aktuellen Gewinner, allesamt vom GLC:

Sieger Brutto (ohne Berücksichtigung des persönlichen Handicaps):

1. Maximilian Schulte 28 Bruttopunkte

2. Meinrad Kamuf 26

3. Heike Langheim 26

Sieger Netto Klasse A (Handicap 0-16):

1. Heike Langheim 38 Stableford-Punkte

2. Meinrad Kamuf 36

3. Werner Haferkamp 36

Sieger Netto Klasse B (Handicap 17-24):

1. Jörg Burghardt 40 Stableford-Punkte

2. Marco David 40

3. Annette Schulze Eliab 34

Sieger Netto Klasse C (Handicap 25-54):

1. Nina Papenberg 43 Stableford-Punkte

2. Hermann Grabe 36

3. Ulrike Burghardt 34

Turnier- und Nettosiegerin Heike Langheim (knieend), Bruttosieger Maximilian Schulte (4. v. r.), Ehepaar Ostendorf (5. u. 6. v. l.)

                                                                   


Monatspreis zugunsten der Jugend des GLC 

-bm-  Coesfeld  

Der Golfclub Coesfeld fördert seine gegenwärtig 75  Mitglieder unter 18 Jahren grundsätzlich dadurch, daß er sie nahezu vollständig beitragsfrei stellt und das regelmäßige Spieltraining kostenlos durchführt. Zusätzlich fließt der Reinerlös des dritten Monatspreises in Höhe von 1.066 € ausschließlich der Jugendabteilung zu, um z. B. in diesem Jahr das Wintertraining der Jugendmannschaft finanzieren zu können.

Die Jugendarbeit wird jedoch nicht allein vereinsintern gestaltet:  

Seit Jahren besteht mit Unterstützung des Deutschen Golf-Verbandes eine Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Nepomuceum in Coesfeld, das für Schüler von Klasse 5 bis Klasse 13 eine „Arbeitsgemeinschaft Golf“ durchführt.

Denn eine erfolgreiche Jugendarbeit kommt Verein und Jugendlichen zugute. Zum einen dient sie der Pflege und  Weiterentwicklung des Mitgliederbestandes, zum anderen sieht der GLC, wie andere Vereine ebenfalls,  in der Jugendarbeit die Erfüllung einer gesellschaftspolitischen Aufgabe.

Dafür bietet der Golfsport gute Voraussetzungen, vermittelt er doch aufgrund seiner umfangreichen Spiel-, Sicherheits- und Etiketteregeln auf „spielerische Weise“ Werte, die sich für den weiteren Lebensweg als durchaus nützlich erweisen können:Bescheidenheit (erfahrene Golfer sprechen von Demut), Selbstvertrauen, Respekt, Konzentrations- und Durchhaltevermögen, Integrität und  Eigenverantwortung sind gleichermaßen Bedingungen und Ergebnis der Ausübung dieser Sportart.Bei alledem steht aber die Freude am Spiel im Vordergrund, wie auch bei dem anschließenden Grillabend mit Tombola vielfach zu hören war.

Hier die Ergebnisse:

Sieger Brutto (ohne Berücksichtigung des persönlichen Handicaps):

1. Heike Langheim 28 Bruttopunkte

2. Wolfgang Brinkmann 26

3. Bernhard Büning 26  

Sieger Netto Klasse A (Handicap 0-19):

1. Paul-Peter Schürmann 40 Stablefordpunkte

2. Volker Stippel 38

3. Magdalena Kamuf 36

 

Sieger Netto Klasse B (Handicap 20-30):

1. Marco David 41 Stablefordpunkte

2. Paul Schneider 40

3. Annette Schulze Eliab 39

 

Sieger Netto Klasse C (Handicap 31-54):

1. Werner Rolf 47 Stablefordpunkte

2. Andreas Freytag 46

3. Franz Gemmeke 45

Nearest to the pin (Bahn 10):

Damen: Margret Helmer (4,10 m)

Herren: Mario Malavasi (0,16 m)

Longest Drive (Bahn 15):

Damen: Heike Langheim (210 m)

Herren: Leonhard Bieker (220 m) 

Bruttosiegerin Heike Langheim (knieend), Nettosieger Paul-Peter Schürmann (Mitte direkt dahinter)

                                                           


Karstadt Golf Masters beim GLC Coesfeld

 Das Karstadt Golf Masters gehört zu den größten offenen  Amateurturnieren in der Bundesrepublik. Laut Turnierausschreibung wird eine Vorentscheidung in insgesamt 33 Turnieren „auf den schönsten Golfplätzen Deutschlands“ ausgespielt – daß die Anlage des GLC Coesfeld zum dritten Mal in Folge dazugehört, ist eine Auszeichnung für den Golfclub, dessen Management und die Greenkeeper, wie Karstadt-Geschäftsführer Krause hervorhob.

Nach Abschluß der Vorentscheidungen werden dann in zwei Regionalturnieren (Nord und Süd) die Kandidaten für das Deutschlandfinale ermittelt, das vom 20.-24.11.2008 auf der Anlage des ArabellaSheraton Golf Hotels Son Vida auf Mallorca stattfindet. Grund genug also für die Teilnehmer in Coesfeld, mögliche Selbstzweifel vor einem großen Turnier zu überwinden und ihr Bestes zu geben, wie im nachhinein durch 14 Unter-spielungen bestätigt wurde.

Daß über die Turnierdauer von fast 12 Stunden die befürchtete Gewitterfront ausblieb, sorgte dankenswerterweise für gleichbleibende Wettbewerbsbedingungen.Die Ausschreibung als offenes Turnier lockte  114 Turnierteilnehmern nach Coesfeld, davon 45 Gäste, zumal Karstadt attraktive Preise auslobte.Die nachfolgend genannten Erstplazierten haben jedenfalls die erste Hürde auf dem Weg nach Mallorca genommen und treten nun zum Regionalturnier Nord an. 

Sieger Brutto (ohne Berücksichtigung des persönlichen Handicaps):

Damen:

Dagmar Schlichtenbrede (GC Wasserburg Anholt) 27 Bruttopunkte

Herren:

Peter Troschel (GC Aldruper Heide) 28 Bruttopunkte

Sieger Netto Klasse A (Handicap 0-14,4):

1. Doris Föcking-Bovenkerk (GC Wasserburg Anholt) 38 Stableford-Punkte

 2. Wolfgang Brinkmann 37

 3. Margret Helmer 36

Sieger Netto Klasse B (Handicap 14,5-27,4):

1. Andreas Sperling (GC Aldruper Heide) 40 Stableford-Punkte

2. Hans Gerling (GC Gut Hahues Telgte) 38

3. Mario Malavasi (GLC Coesfeld) 38

Sieger Netto Klasse C (Handicap 27,5-45,0):

1. Jutta Wenningmann (GLC Coesfeld) 46 Stableford-Punkte;

2. Karin Stippel (GLC Coesfeld) 41;

3. Nina Papenberg (GLC Coesfeld) 41

Nearest to the pin (Bahn 10)Damen: Sieglinde Malavasi (0,75 m)Herren: Wilhelm Kuhfuss (3,33 m)

Longest Drive (Bahn 18)Damen: Nadine Ewertz (210 m)Herren:  Gundo Vester (245 m)

Putting-Turnier: 1. Doris Föcking-Bovenkerk

2. Bernhard Appel

3. Bernhard Büning

Birdie-Preis: Werner Haferkamp (3 Birdies) 

    

Nettosiegerin Doris Föcking-Bovenkerk (4. v. l.), r. daneben Bruttosiegerin Dagmar Schlichtenbrede,

Karstadt-Filialleiter Sport Andreas Herrenbrück (r.)

                       


Golffreunde aus De Bilt zu Gast auf der Steveder Anlage 

Harmonisches Freundschaftsturnier endet mit deutlichem Vorsprung für die Coesfelder  

Alle Jahre wieder treffen sich die Coesfelder GLC Spieler und die Golfer aus der Partnerstadt De Bilt zum Freundschaftsturnier. Und alle Jahre gehören der spannende Kampf um den Wanderpokal, die Siegerehrung und gemeinsame Gespräche zum festen Bestandteil. So auch diesmal: Beim Frühstück im gemütlichen Restaurant am Golfplatz wurden alte Freundschaften wieder aufgefrischt und nach ein paar Trainingsschlägen auf der Driving-Range ging es gemeinsam in einem Chapman-Vierer auf die Runde.In einem Flight spielten jeweils ein Paar aus De Bilt und Coesfeld gegeneinander. Im letzten Jahr hatten Coesfelds Golfer im Golfpark „De Biltse Duinen“ kräftig Lehrgeld bezahlen müssen,  daher war GLC Kapitän Heinrich Helmer und seine Mannschaft wild entschlossen, den im letzten Jahr verlorenen Wanderpokal zurückzugewinnen. Und die Coesfelder nutzten diesmal ihren Heimvorteil schamlos aus, so dass sie die Gesamtwertung mit deutlichem Vorsprung gewannen und der Pokal nun erst mal für ein Jahr im heimischen Trophäenschrank verbleibt – sehr zum Leidwesen der Golfer aus de Bilt. Dabei hatte ihr Kapitän Henk Costerus fest mit einer erfolgreichen Mission gerechnet.Nach der Siegerehrung und einem gemeinsamen Spargelessen waren sich alle einig, es war ein rundum perfekter Turniertag.     

   

Am Ende eines tollen Turniertages auf der Golfanlage in Coesfeld-Stevede stellten sich die GLC-Spieler und ihre Golffreunde aus De Bilt der Kamera.

Zweiter Monatspreis im Golfclub Coesfeld mit  Münsters Weinkontor

In der Terminplanung eines jeden Golfclubs ist ein monatliches Turnier fest verankert, im GLC Coesfeld „Monatspreis" genannt. Es stellt, weil jeweils auf Sonntage gelegt, auch für Berufstätige eine  willkommene Gelegenheit dar, die persönliche Spielvorgabe zu verbessern.

So ist es für Golfer mit höherem Handicap beim Monatspreis zwar nicht unbedingt erklärtes, aber erhofftes Ziel, die in den meisten Ländern Kontinentaleuropas übliche offizielle Vorgabe von -36 zu erreichen oder ihr nahezukommen. Fast alle Sieger und  Plazierte des 2. Monatspreises hatten jedoch diese Entwicklungsstufe bereits vor Beginn des Turnieres weit hinter sich gelassen, wie die Ergebnisse zeigen.

Die beginnende Sommervegetation verlangte den Teilnehmern die Fähigkeit zu präzisen Schlägen ab, um eine Suche in den nicht gemähten Flächen möglichst zu vermeiden. Das Ende des Turnieres in den frühen Abendstunden läßt den Schluß zu, daß an diesem Tag nicht bei allen diesem Bemühen Erfolg beschieden war.

Da der 2. Monatspreis im GLC von Münsters Weinkontor gefördert wurde, bestand nach dem Turnier ausreichend Gelegenheit, im Falle enttäuschter Erwartungen bei einem Glas Wein das persönliche Ergebnis sehr viel gelassener zu betrachten.

Die Sieger durften sich einer Flasche Rotweins Doppelmagnum Peperino bzw. eines Silvaners des Weinguts Wagner-Stempel erfreuen.

Alle Sieger und Plazierte dieses Turnieres kamen aus den Reihen des GLC Coesfeld:

Sieger Brutto (ohne Berücksichtigung des persönlichen Handicaps):

1. Meinrad Kamuf 82 Schläge;

2. Bernhard Büning 86;

3. Margret Helmer  87

Sieger Netto Klasse A (Handicap 0-21):

1. Siegfried Thesing 73 Nettoschläge;

2. Frank Terwey 74; 3.

Werner Besseling 75  

Sieger Netto Klasse B (Handicap 22-26):

1. Britta Wiens-Roszak 41 Stableford-Punkte;

2. Annette Schulze Eliab  40;

3. Manfred Melis  39

Sieger Netto Klasse C (Handicap 27-54):

1. Andreas Tölke  47 Stableford-Punkte;

2. Constantin David Pixa 41;

3. Birgit Schulte 37

Nearest to the pin (Bahn 17)

Damen: Elke Thiele  1,37 m

Herren: Franz Gemmeke  2,50 m

Longest Drive (Bahn 12)

Damen: Heike Langheim (L.N.)

Herren: Franz Rohls (L.N.)

Bruttosieger Meinrad Kamuf (3. v. r.), Nettosieger Siegfried Thesing (2.v. l.) Bernd Krollzig (2. v. r.) Mitinhaber Münsters Weinkontor 


                                                  Jugend siegt

17. GLC-Cup mit Hotel „Weissenburg"

Als einer der Sponsoren aus den Anfängen des Golfclubs Coesfeld  förderte auch in diesem Jahr das Hotel „Weissenburg", Billerbeck, die 17. Ausrichtung des GLC-Cups.

Das Hoch „Marco" mit seiner stabilen Schönwetterlage hätte den Veranstaltern nicht gelegener kommen können.

So nutzten denn auch fast 100 Teilnehmer diesen meteorologischen Glücksfall, um ihr Spiel über Sieg und Plazierung entscheiden zu lassen.

Ohnehin erfreut sich der GLC-Cup besonderer Beliebtheit wegen der

fürsorglichen  „Rundumversorgung" durch Familie Niehoff und ihr Weissenburg-Team. Vom Frühstück über Halbrundenverpflegung und Mittagessen bis zum mittlerweile legendären abendlichen Spargelessen erstreckte sich die kulinarische Betreuung, die allein eine Meldung zum Turnier wert gewesen wäre.

Bemerkenswert an dem sportlichen Ergebnis des GLC-Cups 2008 waren nicht nur 13 Unterspielungen, sondern vor allem die Tatsache, daß sich mit den Siegern zwar noch keine Götterdämmerung ankündigt, aber gleichwohl der sich anbahnende Generationswechsel nicht zu übersehen ist: Der jeweils erste Platz in der Brutto- und Nettowertung der Klasse A wurde mit Philipp Schumacher und Maximilian Schulte von jugendlichen Golfern erobert.

Sieger Brutto (ohne Berücksichtigung des persönlichen Handicaps): 1. Philipp Schumacher (GLC Coesfeld)  85 Schläge; 2. Dr. Nicola Zwernemann-Nellen (GLC Coesfeld) 86; 3. Florian Kölmel (GC Münster-Wilkinghege) 87

Sieger Netto Klasse A (Handicap 0-19): 1. Maximilian Schulte (GLC Coesfeld) 73 Schläge; 2. Bernhard Büning (GLC Coesfeld) 73; 3. Jürgen Stiegler (GC Brückhausen) 74

Sieger Netto Klasse B (Handicap 19,1-27,4): 1. Jürgen Schmidt (GLC Coesfeld) 45 Stableford-Punkte; 2. Marianne Büning (GLC Coesfeld) 43; Gregor Graue (GLC Coesfeld) 40

Sieger Netto Klasse C (Handicap 27,5-45,0): 1. Barbara Hölker (GLC

Coesfeld) 46 Stableford-Punkte; 2. Tobias Schulte (GLC Coesfeld) 44; 3. Karin Recht (GLC Coesfeld) 41

Nearest to the pin (Bahn 10)

Damen: Barbara Hölker (3,90 m)

Herren: Jürgen Schmidt (1,72 m)

Longest Drive (Bahn 18)

Damen: Heike Langheim (193 m)

Herren: Werner Bünker (242 m)

Bildunterschrift:

Maximilian Schulte (stehend  2. v. l.) erhielt als Nettosieger  den GLC-Wanderpokal, Philipp Schumacher (r. daneben) erzielte das beste Bruttoergebnis

                                                           

 

 
 
 
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